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Konzentriert durch den Alltag

ADHS und Schulthemen

Kennst du das, dass manchmal alles ewig dauert?
Die Hausaufgaben sollten schon längst fertig sein, aber du kannst dich einfach nicht konzentrieren, weil der Kopf so voll ist?
In der Schule sagt die Lehrerin, du sollst bitte stillsitzen und zuhören, aber die Beine wollen unter dem Tisch zappeln?
Lesen und Schreiben oder Rechnen fällt dir unfassbar schwer, obwohl du schon so viel geübt hast? Das ist der Punkt, an dem wir anfangen können, dir zu helfen.

ADHS einfach erklärt:

Manchmal ist der Kopf wie ein voller Rucksack. Da sind ganz viele Gedanken drin, Ideen, Geräusche, Gefühle, und alles passiert gleichzeitig. Dann wird es schwer, bei einer Sache zu bleiben, ruhig zu sitzen oder Aufgaben zu Ende zu machen.

ADHS ist eine Möglichkeit, wie das Gehirn arbeitet. Bei manchen Kindern klappt Aufmerksamkeit, Impulse bremsen und Ruhe finden nicht so leicht, vor allem in der Schule oder bei Hausaufgaben. Das hat nichts mit Faulheit zu tun und auch nicht damit, dass man sich nicht anstrengt.

Wichtig ist, dass wir gemeinsam genau hinschauen. Jedes Kind ist anders, und nicht jedes Problem in der Schule ist automatisch ADHS. Genau dafür sind wir da.

Gemeinsam den Schulalltag leichter machen

Damit ihr euch gut orientieren könnt, erklären wir euch den Ablauf ganz in Ruhe. Von einem ersten Gespräch über Fragebögen und Unterlagen bis zum medizinischen Check schauen wir gemeinsam, was gerade wirklich wichtig ist. Wenn weitere Hilfe nötig ist, leiten wir euch zur passenden Diagnostik und Therapie weiter.

Erstgespräch

Beim ersten Termin erzählen du und deine Eltern, welche Probleme zuhause oder in der Schule aufgetaucht sind. Gemeinsam können wir dann schauen, wie wir euch helfen können, den Alltag wieder leichter zu gestalten. 

Fragebögen und Unterlagen

Bitte bringt -wenn möglich- schon einen Bericht der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers mit. Zeugnisse, Hefte und Rückmeldungen der Lehrkräfte geben wertvolle Einblicke. Hilft uns das nicht weiter, werden Eltern- und Lehrerfragebögen ausgehändigt

Medizinischer Check

Unsere Aufgabe in der Kinderpraxis ist es dann, zu schauen, ob bei dir körperlich alles in Ordnung ist. Hierfür brauchen wir dann manchmal eine Blutuntersuchung, ein EKG sowie einen Seh- und Hörtest

Therapie

Wenn wir unsere Hausaufgaben gemacht haben, leiten wir dich zur weiteren Diagnostik und Therapie an die „Spezialisten“ weiter – die Kinder- und Jugendpsychiater oder das Sozialpädiatrische Zentrum. Bei Bedarf empfehlen wir schon zeitgleich unterstützende Maßnahmen wie Verhaltenstherapie, Ergotherapie oder Lerntherapie. Hierfür arbeiten wir eng mit den Fachstellen zusammen.

FAQ zu ADHS und Schulthemen

Häufig gestellte Fragen

Woran merken wir, ob es wirklich ADHS ist?

Wenn Konzentration, Unruhe oder Impulsivität über längere Zeit auffallen und den Alltag in Schule und Zuhause deutlich erschweren, kann eine Abklärung sinnvoll sein. Nicht jedes Schulproblem ist automatisch ADHS, deshalb schauen wir gemeinsam genau hin.

Das ist sehr individuell. Oft wird das Thema im Grundschulalter sichtbar, manchmal auch früher oder später. Wenn ihr euch Sorgen macht, ist ein erstes Gespräch immer möglich.

Wenn vorhanden, helfen Zeugnisse, Rückmeldungen von Lehrkräften, Hefte oder ein kurzer Bericht der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers. Falls das nicht möglich ist, ist das auch okay.

Wir starten mit dem, was in der Kinderpraxis sinnvoll ist, Gespräch, Unterlagen und medizinischer Check. Für die weiterführende Diagnostik und Therapie leiten wir bei Bedarf an Spezialisten weiter.

Nein. Es gibt verschiedene Wege, die helfen können. Welche Schritte sinnvoll sind, hängt vom Kind und der Situation ab und wird gemeinsam besprochen.

Wir verstehen den Druck. Gleichzeitig ist es wichtig, sorgfältig vorzugehen. Wir erklären euch, welche Unterlagen helfen und wie der nächste sinnvolle Schritt aussieht.

Ja. Zum Beispiel Stress, Schlafmangel, Überforderung, Seh oder Hörprobleme oder andere körperliche Gründe. Darum gehört der medizinische Check bei uns dazu.